Der Herr der Zukunft – Tag 19693

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Status: COVID-19-Pandemie1

Also, es ist so: Wir wohnen hier in einer Art skurrilem Paradies. Das Häuschen, das wir bewohnen, ist nicht direkt eine Luxusbude, aber es reicht uns und es ist gemütlich. Gemütlichkeit ist richtig und wichtig. Das Häuschen steht jedoch auf einem Gelände, man kann es auch Anwesen nennen, und darauf wohnen diverse Menschen, die sich um das Anwesen kümmern sowie 1 Gräfin, 2 Katzen, 1 Hund, ein paar Ziegen, diverse Rehe, 1 Wildschweinfamilie und ein oder mehrere Füchse, die ich nicht auseinanderhalten kann. Füchse sehen alle gleich aus. Einer der Menschen, die hier rumhängen, ist Konrad, der Gärtner. Er erklärt mir 1 Mal im Monat, wieviel geiler es in Kasachstan sei. Zum einen wüchsen dort Orangen und Zitronen und zum anderen wären die Menschen dort tip top und obendrein scheint jeden Tag die Sonne. Im Gegensatz zu hier. Corona gäbe es dort nicht. Und hier übrigens … HAHAHAHAHA … eigentlich auch nicht.

Weiterlesen

Der goldene Scheißhaufen – Tag 16.692

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Status: COVID-19-Pandemie1

Da wollte ich gerade auf zeit.de mal nachschauen, was so Positives in der Welt passiert ist, weil ich was in die Notizen zur Podcast-Episode E037 schreiben wollte. Aber dann habe ich etwas über Corona-Leugner gelesen, die vor dem Geburtshaus von Hitler in Braunau (Austria) voll inbrünstiger Dummheit gegen die Maßnahmen demonstriert haben. Da war die Laune wieder so im Naja-Modus. Und jetzt kann ich mich, während ich hier schreibe, nicht auf „Heute hat die Welt Geburtstag“ von Flake, dem Rammstein-Pianisten, konzentrieren und ich merke, wie ich längst nicht mehr diese Multitaskingfähigkeit besitze. Ich bin dumm geworden. Einfacher, weniger spritzig, mehr so dösig, langweilig. Und da frage ich mich ja immer, was soll ich denn da Leute treffen, wenn ich so langweilig bin. Gestern zum Beispiel: Da habe ich den 3D-Drucker extrem ignoriert. Ich dachte, du wolltest doch den Urlaub nutzen und dir 3D-Programme anschauen und mal wenigstens so ein selbst erwirktes Objekt ausdrucken. Doch mein Gehirn droht zu ex- oder implodieren ob der Milliarden Dinge, die man da vorher lesen oder betrachten müsste. Alleine das Wort „Videotutorial“ macht mich fertig. Und wenn ich dann daran denke, was ich alles machen und denken müsste und wie das dann wäre, wenn das wieder nicht klappt mit dem Ausdruck, weil das Filament nicht am (zuvor korrekt beheizten) Boden haftet. Liegt das am Firmament … äh … Filament? Jemand hat gesagt, lang gelagertes Filament könnte der Grund dafür sein. Allein diese Aussage eröffnet in meinem Gehirn ein weitverzweigtes Gedankenkonstrukt. Da weiß man zum Beispiel doch auch schon mal gar nicht, wie lange schon alleine der Filament-Händler das Filament gelagert hat. Oder der Filament-Hersteller und was heißt überhaupt „lange Lagern“? Tage, Wochen, Monate, Jahre? Und das Beispiel mit der zu langen Filament-Lagerei ist ja nur eine Annahme oder doch eine Feststellung? Kann ich also das pinke und das goldene Filament gar nicht benutzen oder muss ich nur im Rahmen unendlicher Versuche herausfinden, ob ich den Boden des 3D-Druckers statt mit 60°C mit 65° C oder 70° C oder noch wärmer beheizen muss. Oder die Düse, da wo das Filament rauskommt, soll die 200° C heiß sein oder heißer oder weniger heiß oder soll man den Boden des Druckers mit Waschbenzin abwischen oder auf gar keinen Fall mit Waschbenzin? Die Menschen, die dazu was ins Internet schreiben, sind sich dazu uneinig. Und allein der Gedanke daran, das alles herauszufinden, macht mich irre. Also schaue ich an dem ungetümlichen 3D-Drucker vorbei. Es fragt mich ja zum Glück niemand, ob und was ich mit dem Ding denn bisher ausgedruckt habe. Die Menschen interessieren sich ja nicht so füreinander, glaube ich. Jedenfalls in meiner Blase ist das so. Da fällt mir der goldene Scheißhaufen auf, der neben dem iMac auf dem Arbeitsblock steht. Man könnte doch Scheißhaufen ausdrucken. Und die könnte ich verleihen. Einmal im Monat verleihe ich den goldenen Scheißhaufen. Sogar mit Namen drauf. Und wenn das goldene Filament nicht funktioniert, dann könnte ich das Weiße nehmen und den Scheißhaufen golden ansprühen. Goldene Farbe hätte ich im Haus. Das wäre dann ein Projekt. Ich weiß nur noch nicht, wie ich so einen Scheißhaufen in 3D bauen könnte, so dass ich ihn dann ausdrucken kann. Das ist ja auch schon wieder kompliziert. Und dann müsste ich darüber nachdenken, wem ich den verleihe. Und warum überhaupt. Und wäre das dann eher despektierlich und die Leute, denen ich einen goldenen Scheißhaufen verleihe, wären dann beleidigt oder wie wäre da die Sachlage. Also, mir wäre es schon lieber, wenn die Leute stolz darauf wären, einen goldenen Scheißhaufen von mir zu bekommen. Wäre ich denn stolz darauf? Kommt ja drauf an von wem. Von zum Beispiel Arnd Zeigler würde ich auch mit einigem Stolz eine Klobrille verliehen bekommen … werden … naja, Sie wissen schon. Das ist ja so was Ähnliches. Nun hat Arnd Zeigler ja mehr Reputation als ich. Ich gelte ja gemeinhin als ironischer Drecksack und man bekommt da gerne mal was in den falschen Hals. Also im Grunde bekommen ALLE IMMER ALLES in den falschen Hals. Vielleicht sollte ich den goldenen falschen Hals verleihen. Doch wie druckt man einen falschen Hals aus? Und außerdem wären da die Leute doch auf jeden Fall beleidigt und bekämen das in den falschen Hals. Einen goldenen Scheißhaufen will man jedoch weder in den falschen, noch in den richtigen Hals bekommen. Man kann ihn sich aber in eine Vitrine stellen. Ich suche mir jetzt erstmal einen Scheißhaufen und drucke den aus. Am besten ich versehe ihn mit dem Namen der lieben Frau (die auch mal was in den falschen Hals bekommen kann… Oh Gott, wie hört sich das denn jetzt an! Mmmmmh…). Also gut. Folgendes. 

Ich verleihe den goldenen Scheißhaufen der- oder demjenigen, welche(r) sich um also folgendes verdient gemacht hat. Und zwar … warte, gleich hab‘ ich’s … ich hab’s. Ich lasse es im Dunkeln, warum ich den goldenen Scheißhaufen verleihe. So wie die das beim Literaturnobelpreis immer machen. Auf jeden Fall muss in der Laudatio rauskommen, dass der- oder diejenige von mir als toll empfunden wird. Vielleicht müssten die Leute total überrascht sein, dass sie einen goldenen Scheißhaufen bekommen. Da fällt mir auf, dass ich ja Benjamin von Stuckrad-Barre prima einen der ersten goldenen Scheißhaufen verleihen könnte. Und zwar für seinen Instagram-Account. Ich könnte im Unklaren lassen, ob der den dafür bekommt, dass er daraus eine Art Kunstprojekt macht oder weil er einfach nur mit unzähligen Promis dort herumlümmelt, sich dabei von jemandem fotografieren lässt und dabei immer möglichst literatenmäßig grübelnd, betont hohlwangig, mit Habsburger Unterlippe versehen, dreinschaut. Aber Hauptsache Promi. Das scheint das zentrale USP zu sein. Und was sind überhaupt Promis für Menschen? Ist Promi-Rumhängen ein Beruf? Bringt das was ein? Ruhm, Geld, Frauen, Männer, Diverse, ewiges Leben? Das Promi-Rumhängen habe ich ja verpasst im Leben. Und jetzt ist es zu spät. Vielleicht ist der goldene Scheißhaufen eine Reminiszenz an mein verpasstes Leben. Aber ich habe ja (leider) kein verpasstes Leben. Das bringt ja dann nichts. Also dann wäre der goldene Scheißhaufen ja auch wieder was Ironisches. Weil ich Stuckrad-Barre insgeheim oder jetzt halt öffentlich ein bisschen dafür verlache, wie offensichtlich promigeil er sich präsentiert. Ich traue mich gar nicht „Alle sind so ernst geworden“ zu lesen, weil ich „Angst“ habe, dass er das nur mit Suter gemacht hat, weil Suter ein Star am Literatenhimmel ist. Also „Angst“ habe ich hier in Anführungszeichen gesetzt, weil ich natürlich jetzt keine richtige Angst davor habe. Andererseits … Panikherz, Soloalbum und noch was zwischendrin. Das ist schon einen goldenen Scheißhaufen wert. Aber wohin sollte ich den schicken? Man müsste sich mal ein paar Artikel über ihn durchlesen oder Podcasts hören. Da erzählt er ja in welchem Hotel er lebt. Weil, er geht ja nicht gerne in seine Wohnung, wie ich ihne erzählen hört. Wie kann er sich denn bloß diese ganze Hotelleberei leisten? Er muss unermesslich reich sein. Und dann bin ich ja auch beleidigt, wenn er den goldenen Scheißhaufen dann ignoriert und ihn nicht auf Instagram postet. Und ich müsste dann seinen Instagram-Account abonnieren und mir täglich seine Stories anschauen, um zu prüfen, ob er den Scheißhaufen da irgendwo gepostet hat. Wäre mir das nicht zuviel? Wieviel Würde hätte das noch? Oder wäre das lustig und ironisch und noch irgendwie mit mir zu vereinbaren? Jedenfalls, als ich eben der lieben Frau sagte, dass ich den ersten Scheißhaufen mit ihrem Namen versehe, da hat sie ganz sauertöpfisch dreingeschaut. Ich befürchte ja, dass ein Scheißhaufen, auch wenn er noch so golden daherkommt, keine fröhliche oder irgendwie geartete positive Konnotation in sich trägt. Das kann man drehen wie man will. Ich muss mir was anderes einfallen lassen. 

Oder ich döse jetzt erstmal bis in die Puppen. Ich bin noch unentschieden. 

1 Status: Wir befinden uns immer noch im Bewusstsein und innerhalb der notwendigen Maßnahmen und Regelwerke deren Auslöser die COVID-19-Pandemie ist. Es ist noch nicht ausgestanden. Wir sind noch nicht SARS-CoV-2-Impfstoff geimpft, sind jedoch in freudiger und geduldiger Erwartung.

366 – Tag 290

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Jetzt auch wieder … das Gefühl, dass alles schonmal aufgeschrieben wurde und gedacht und gefühlt. Das Jahr 2020 ist fast vorbei und statt auf einer rau(s)chenden Silvesterparty zu stehen (kicher), sitzen wir hier in unserem obligatorischen Bett. Es ist 22:40 Uhr. Und das Jahr ist gleich rum. Eben habe ich schon einen halben Meter Text über das Jahr geschrieben, habe dann aber gemerkt, dass ich das alles schonmal geschrieben habe. Es ist ja auch alles gesagt. Ich sehe dem Neuen optimistisch entgegen. Das ist das, was man machen muss. Ich sehe da gar keine Alternative. Das hat nichts mit Naivität zu tun, aber ich bin es auch leid, es zu erklären. Man kann ja bei Sascha Lobo im Spiegel nachlesen, warum alles scheiße wird und sich daran dann auch halten. Was weiß denn ich. Ich bin nicht global. Dazu ist mein Gehirn zu klein und meine Arme sind zu kurz.

Weiterlesen

Die gehobelten Synapsen – Tag 288

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Wie ich also dann jetzt auf Scrivener die Sachen vorschreibe, die ich hier poste. Weil. Es ist ja so, dass mir, wenn mir mal was einfällt, das mit der WordPress-App lästig ist und da verliert sich die Spur und die Idee schnell. Und eben, als ich beim Kacken hörte, wie Stuckrad-Barre bei der Hörbar Rust die App nannte, mit der Martin Suter arbeitet, da dachte ich mir, das musst Du haben. Das App. Und weil man dann immer denkt, da kommt jetzt was Kreatives raus, da klammert man sich an jeden Strohhalm. Mir ist es ja zu umständlich mich der Buchbranche zuzuwenden und weiß Gott, mich nimmt ja auch keiner mehr, drum blogge ich unverbittert und weil ich ja auch einem anderen Beruf nach gehe und außerdem … die Synapsen, Sie wissen schon. Aber weil einem ja beim Bloggen keiner in der Arsch tritt, muss man sich selbst extrem disziplinieren und so dachte ich ja, am Anfang der Pandemie, das könnte was werden mit jeden Tag schreiben, aber dann kam die Schweiz und ich hatte den Faden verloren.

Dabei müsste ich doch explodieren. Dabei müsste es doch so aus mir raussprudeln. Wo ich bei dem Wort Pandemie ja imer zuerst an italienisches Gebäck denke. Und. Man muss ja gar nicht rausgehen und sich die Leute in echt ansehen. Man liest es ja jeden Tag in den unzähligen Medien, was alles so los ist. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, ist ja eh alles gut. Keine Impfgegner, keine Covidleugner, keine Nazis. Und dann hatte ich heute auch noch diese Kindle-Flatrate mit der man Zeitschriften lesen kann, weil ich dachte, ich müsse mir mal Readly zulegen und Zeitschriften lesen und dann hat die Frau gesagt, ich hätte doch einen Amazon Prime-Account und aber die Kindle-App ist schlimm und von der Audible-App ganz zu schweigen. Also hab ich das wieder gelöscht und aber jetzt habe ich das Hörbuch von Flake, den Keyboarder von Rammstein „Heute hat die Welt Geburtstag“ und irgendwas von Benjamin von Stuckrad-Barre, da kann ich aber den Titel nicht lesen, weil, wie gesagt, die App schlimm ist. Und außerden höre ich da die Podcasts, die noch nicht gehört habe, wenn ich auf Spotify und Apple Podcasts alles fertiggehört habe. Mann, Mann, Mann, ist das interessant, was? Und daher muss ich auch bloggen und nicht für ein Buch Dinge aufschreiben, wofür man mir die Buchbranche die Penunzen nur so um die Ohren hauen würde. Ich kann ja auch nicht so toll schreiben, wie die Leute, die Buchveträge haben. Was man ja hier sieht. Also falls man es liest, denn wenn es niemand liest, findet dieses unterschwellige Gespräch ja auch nicht statt. Ach, es ist kompliziert. Jo, nun müsste ich mal raufinden, ob Scrivener die Texte zwischenspeichert.

Also nun, wenn das hier erscheint, also am Dienstag, sind wir mit dem Fahrzeug unterwegs, da ja die Putzfrau (die darauf besteht, dass wir sie Putzfrau nennen. Ey Putzfrau, wann kommst’n Du morgen? So in der Art halt) kommt und da aber die Putzfrau, sagen wir mal, sehr laute Dinge in den Raum der Pandemiehaftigkeit hinein ruft, müssen wir die Räumlichkeiten verlassen. Áus Pandemiegründen. Und theoretisch könnte man da zum Meckes fahren, was aber nicht geht, da ich da nicht mehr hin will. Wir könnten mal hupen. Oder Kaffee mitnehmen und am Werktag durch den Rheingau fahren. Wir haben ja Urlaub. Bei der Frau bin ich mir nie ganz sicher. Da ist immer was los. Irgendwas mit coolen Polit-Insider-Abkürzungen deren Auflösung ich dauernd neu erfragen muss, weil ich ja alles wieder vergesse.

Oder ich lese das Buch „Die fabelhafte Welt der Hochsensiblen und Hochbegabten“. Da muss man aber aufpassen was man zu dem Thema sagt, hinterher steht man in der taz. Naja, aber Corinna Kegel schreibt ja so schön daher und man kommt sich als Freak ein bisschen verstanden vor. Jedenfalls brennen grad alle Synapsen, wo ich aber doch schlafen müsste. Um 1:30 Uhr könnte man ja mal drüber nachdenken. Vorher muss ich dringend noch das Bild eines isolierten Parmesans erwerben. Fragen Sie nicht.

Mal was machen – Tag 287

Kommentare 3
Allgemein

Gestern dachte ich, ich müsste mich mal auf die Waage stellen. O Gott o Gott o Gott, dachte ich anschließend. Heute Nacht konnte ich nicht schlafen, so ging ich in die Küche und kochte einen Griechischen Salat, einen Rettichsalat und einen Tomatensalat. Dann legte ich mich wieder ins Bett und starrte an die Wand. Die Frau, die liebe Frau, schlief. Ich starrte und starrte. Da war es 5:30 Uhr und ich schlief ein. Um 8:30 Uhr sangen die B-52s „She Brakes For Rainbows“ und ich stand wieder auf. Das ist also jetzt der Urlaub. Es zählt ja erst heute, da die Weihnachtstage vorbei sind. Dann ist Urlaub. Oh Urlaub. Gerne würde ich jetzt an der Côte d’Azur stehen, mit dem Wohnmobil namens Gundel Schaukeley, und natürlich der lieben Frau. Die liebe Frau arbeitet gerade. Mitten im Urlaub, weil, es ist doch Wahlkampf. Wahlkampf ist bei uns zuhause so was ähnliches wie Buchmesse. Das was die liebe Frau da arbeitet könnte man aber auch gut & gerne an der Côte d’Azur verrichten. Die liebe Frau ist da aber skeptisch. Ich muss sie dringend überzeugen, denn die Côte d’Azur ist die Zukunft. Gerne auch die Extremadura, Andalusien, Alentejo oder die Algarve.

Weiterlesen

Hoffnung wie gedruckt – Tag 280

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Als mir neulich einfiel, dass das hier ja gar nichts Besonderes mehr ist, ist mir gleichzeitig auch jeder Impuls vergangen, hier hineinzuschreiben. Ja, also, es ist immer noch Corona und das hier ist der 280. Tag im Home Office und für alle, die das hier zum ersten Mal lesen (also dieses Blog hier) denen sei gesagt, dass wir (meine Firma und ich) am 17. März coronabedingt ins Home Office gezogen sind und dann haben wir unser Büro gekündigt und sind jetzt also anders als vorher und irgendwie zeitgemäßer und man spart sich ja jeden Tag die Fahrerei. Und CO2.

Weiterlesen

sieben treffen wein‘ – tag 232

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Morgen, also übermorgen, naja sagen wir in ein paar Wochen, dann wissen wir wer der neue oder alte Präsident der USA sein wird. Ich habe Angst. Aber ich frage mich, wovor eigentlich? Da alles scheiße ist, müsste man mehr machen, mehr sagen. Jetzt wo die Kultur wieder eingedampft wird, müsste man was anderes machen. Zuhause sitzen und zu skypen geht ja noch. Also mehr Podcast. Mehr labern. Mehr Meinung raushauen. Mehr Halbwissen, mehr halbgare Witze, noch mehr Leere raushauen. Podcast machen und keine sozialen Medien nutzen, ist schwer. Man erreicht die Zielgruppe nicht. Aber ich bin es so satt. Diese Medien sind schlimm und sie haben mir das Gehirn (und die auch die Seele) ausgesaugt. Und ich soll doch da doch mehr so real sein. Nicht immer nur geschönte Bilder posten. Sondern auch mal zeigen, dass nicht alles aus Gold ist. Aber ich will doch nicht. Ich male schöne Bilder oder seltsame Bilder oder irgendwas, aber doch nicht etwas, was andere Leute sagen, dass ich das so machen müsste. Ach, was weiß denn ich. Social Media my ass.

Weiterlesen