Quersumme Null – Tag 126

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Wussten Sie, dass die Quersumme von 126 = 0 ist? Nein? Es ist ganz einfach. Sie addieren (Plusrechnung) die Zahlen 1, 2 und 6 und Sie erhalten 9. Und die 9 zählt in der Quersummenrechnung 0 und schon haben Sie den Salat. Das ist enttäuschend. Wie wenn man eine 6 würfelt und die zählt aber nur 1. Da würden Sie ausrasten. Oder Sie haben auf Ihrem Lottoschein die Zahl stehen, die bei der Lottoziehung ermittelt wird und alle anderen Teilnehmer an der Lotterie werden Milliardäre, bloß Sie mal wieder nicht. Sie haben aber auch immer Pech. Aber da muss ich Sie schon wieder enttäuschen. Sie haben an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht IMMER Pech. Höchstens meistens. Aber auch das muss ja nicht so bleiben.

Sehen Sie, da sind die Tränlein schnell wieder getrocknet. Nun steht aber die Quersumme Null bei 126 am Tag 126 für „0 passiert“. Die Autobahn war so leer, als hätten wir eine Pandemie. Und da … ach nein, da fällt mir ein, wir hatten ja ein ca. 12 Kilometer langes Abenteuer. Und zwar haben wir Dösel mal wieder die Tankanzeige zu lässig im Visier gehabt. Und plötzlich piepte der Tankinhalt wegen fast leer. Und da wir da gerade durch die Vogesen gondelten und jeder Meter extrem ungünstig zum Liegenbleiben geeignet wäre, waren wir sehr aufgeregt. Und dann haben wir es aber rechtzeitig nach Götzenbrück geschafft und dann hat aber da die Tankstelle meine sämtlichen Kreditkarten nicht genommen und ich habe schon an mir gezweifelt, als wir ein völlig verkratztes Schildchen in ungefähr Bodenhöhe sahen, demnach man hier nur mit EC-Karte zahlen konnte. Wir waren gerettet. Für einen Moment sahen wir aus, wie Boris Becker vorm Geldautomat. Aber ab da wurde es langweilig. Und Langweile kann so schön sein.

Und jetzt ist es 19 Uhr und morgen um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Es hört sich ja immer komplett krank an, aber ich freue mich immer auf den Montag. So gegen Donnerstag erst geht mir die Arbeitswoche oft auf den Sack, denn man muss ja immer so viel denken, umdenken, neu denken, richtig denken, dass einem ganz fiebsig im Ohr wird. Besonders, wenn man einen duften Tinnitus im Ohr wohnen hat. Gerade fiebst der im linken Ohr eine Sonntagabend-Sonate, während der im rechten schon schläft. Am „Besten“ ist es, wenn man sie beide nicht mehr wegblenden kann, aber meistens geht’s ja. Und die Mouches volantes sind natürlich auch noch da. HaHAHAHAHAhahahaAHAHa. Sonst würde es einem ja zu gut gehen. Nur an Krücken gehen müssen reicht ja nicht. Also könnte man ja sagen, es ist immer was los. Höre ich mich verbittert an? Nee, das können Sie vergessen. Das hätten Sie wohl gerne, wa?! Nichts da. Aber ich hätte gerne einen ausgestopften Auerhahn. Am besten einen, der gar nicht echt ist, sondern nur so aussieht. Denn wie makaber ist es denn, ausgestopfte Tierleichen im Schlafzimmer hängen zu haben?! Ich habe mal gelesen, Sibylle Berg hätte mal als Tierpräparatorin gearbeitet. Komischer Beruf. Ich hab sie mal gefragt, ob das stimmt und sie hat gelacht und gesagt … nee sie hat ja nicht gelacht, denn sie hat mir das ja geschrieben, nämlich, dass es nicht stimmt. Aber da kann man sich ja nie sicher sein. Wer weiß schon, was stimmt. Ich persönlich fände es schön, wenn Sibylle Berg Tierpräparatorin gewesen wäre. Da fällt mir unglücklicherweise ein, dass ich mal auf einer Party eines Mädchen war, deren Name sich so ähnlich anhört wie „Tina Turner“. Im Rahmen der Party, das war irgendwann in den berühmten Achtzigerjahren, habe ich im Hause der sich im Urlaub befindenden Eltern der Tina Turner genächtigt und am nächsten Morgen bei Licht festgestellt, dass dort eine ausgestopfte Pygmäin stand. Da habe ich darüber nachgedacht, ob die Menschheit vielleicht doch verloren ist. Das hat sich ja in den Achtzigerjahren noch nicht abgezeichnet (LOL). Ich bin dann nach Hause gelaufen. Also von da, bis dahin wo ich wohnte, waren es ungefähr 8 Kilometer und ich habe mich gefragt, was wohl die Angehörigen der Pygmäin gesagt hätten, dass z.B. ihre Schwester bei irgendwelchen komischen Leuten im Schlafzimmer steht und auf’s Bett starrt. Und wenn diese Pygmäen dann noch erfahren hätten, dass es sie gar nicht gibt und sie lediglich der griechischen Mythologie entstammen, na da wäre was los gewesen. Das alles bringt der toten, afrikanischen Frau, die da vorm Bett von den Turners stand, den Respekt aber auch nicht zurück. Eine weiße Frau hätte man da sicher nicht aufgestellt. Womöglich, weil manche weiße Menschen tote schwarze Menschen wie ausgestopfte Tiere betrachten, also so vom rassistischen Feeling her. So ist das nämlich. Wir müssen noch so viel denken, umdenken, neu denken, richtig denken. Fangen wir also gleich morgen um 6:30 Uhr damit an jetzt damit an.

Gute Nacht!

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