Den Salmon runtergebetet – Tag 131

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Wir kukken den Film BlacKkKlansman von Spike Lee. Alles von Spike Lee ist gut. Schon aus Prinzip. Außerdem habe ich Kamillentee getrunken, so dass mir jetzt ganz kwurki zumute ist. Früher™ dachte ich immer die „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas dem Jüngeren hätte was mit Kamille oder Kamelen zu tun. Verstehste … Kamelien … Kamille … Kamele … kann ja schon mal vorkommen. Außerdem dachte ich, aha, dieser Alexandre Dumas (der Jüngere), von dem habe ich ja schon etliche Bücher gelesen. Aber weit gefehlt, denn den, den ich meine, das ist ja Alexandre Dumas der Ältere. Das ist aber auch echt schwer für einen 12-jährigen das auseinanderzuhalten. Wenn ich ehrlich bin, denke ich ja jetzt noch, dass Alexandre Dumas der Ältere und Alexandre Dumas der Jüngere ein und dieselbe Person sind. Denn hat man jemals Alexandre Dumas den Älteren und Alexandre Dumas den Jüngeren in einem Raum gesehen? Na, also. Da haben wir’s doch. Jedenfalls habe ich eben so viel Kamelientee getrunken, dass mir ganz kwuki zu mute ist. Aber für den Durst ist Kameltee wirklich toll. Man kann es gut wegsaufen, wie ein Kamel. Daher auch der Name. Hoffentlich ist das gesund. Viel trinken soll man ja.

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Kamillentee aus Kannen saufen – Tag 130

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Jetzt ist mir schlecht. Bzw. ich hab diesen Delphinsalat gegessen und jetzt kann ich mich nicht mehr bewegen.

Aber jetzt mal zu was ganz anderem: Mir fällt nichts ein. Das liegt unter anderem daran … ach so, also mir fällt nichts ein, was ich heute hier schreiben könnte. Das liegt u.a. daran, dass nichts passiert. Im Prinzip finde ich das gut. Gestern wollte ich mich gerade in ein Schwimmbecken fallen lassen, da habe ich noch rechtzeitig mit dem Turnschuh, der an meinem linken Baum … äh … Fuß baumelt, die Haut, die von meinem rechten Schienbein baumelt, aufgerissen, so dass das Blut dann im Schwimmbecken lustige Muster gezeichnet hätte. Ich habe dann davon abgesehen mich in das Schwimmbecken fallen zu lassen und bin heim gegangen mit dem Elektrodings heimgefahren. Naja. Also sowas halt. Das passiert mir dauernd.

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Besoffen in Bielefeld-Brackwede – 127

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Übermorgen ist Podcast S02E02 und da habe ich mir überlegt, dass wir einen Wiesbaden-Podcast daraus machen. Nachdem wir zunächst ja wegen Corona eine Art Corona-Podcast gemacht haben, in dem wir uns in 10 Folgen die immer gleichen Abenteuer in den Zeiten von Corona erzählt haben. Man muss selbstkritisch sagen, dass 10 Mal das ungefähr gleiche Corona-Erlebnis zu erzählen seine Längen hat. Es gab mal einen Podcast der hieß Last September in Monaco. In dem Podcastprojekt von Florentin Will und Joseph Bolz besprachen die beiden in jeder der 50 Folgen die achte Folge der sechsten Staffel (I did not see that coming) der Serie Royal Pains. 50 Folgen lang. So ungefähr war das, nur halt nicht in lustig. Muss es denn immer lustig sein? Ja!

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Quersumme Null – Tag 126

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Wussten Sie, dass die Quersumme von 126 = 0 ist? Nein? Es ist ganz einfach. Sie addieren (Plusrechnung) die Zahlen 1, 2 und 6 und Sie erhalten 9. Und die 9 zählt in der Quersummenrechnung 0 und schon haben Sie den Salat. Das ist enttäuschend. Wie wenn man eine 6 würfelt und die zählt aber nur 1. Da würden Sie ausrasten. Oder Sie haben auf Ihrem Lottoschein die Zahl stehen, die bei der Lottoziehung ermittelt wird und alle anderen Teilnehmer an der Lotterie werden Milliardäre, bloß Sie mal wieder nicht. Sie haben aber auch immer Pech. Aber da muss ich Sie schon wieder enttäuschen. Sie haben an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht IMMER Pech. Höchstens meistens. Aber auch das muss ja nicht so bleiben.

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Männer – Tag 125

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Also, es war so. Wir saßen da am Rhein-Marne-Kanal und tranken einen Morgenkaffee, da war es 12 Uhr, da schob sich von 9 Uhr ein Partyboot ins Blick- und Hörfeld, welches ein Gummi-Einhorn hinter sich herzog, auf dem ein Radiorekorder in mäßiger Qualität stand, aus dem Kirmestechno in sehr hoher Qualität quoll und GENAU, GENAU da, wo wir standen in einer Entfernung von 3,50 Meter festmachte. Ein Albtraum wurde wahr. Da dachten die liebe Frau und ich schon nicht mehr, dass es noch gut wird, davon ausgehend, dass die auf dem Sonnendeck und somit klug und mit Umsicht in der Sonne gelagerten, reichlich vorhanden 5-Liter-Fässer Bier noch nicht im Ansatz getrunken waren und die Geschichte des Kirmestechno da noch längst nicht auserzählt war. Auf dem Boot befanden sich 10 Männer mit nacktem Oberkörper, die dem Genre der Biertitte modisch nicht abgeneigt waren.

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Modus Mio – Tag 124

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Einhundertvierundzwanzig Tage ist es nun her, dass wir Corona ernst nahmen und unser Büro schlossen, um uns der Homeoffice-Bewegung anzuschließen. Ein guter Move im Rahmen einer scheiß Angelegenheit. Jetzt sind wir hier im Elsass. Damals™ (als man kein Klopapier, keine Nudeln und keine Hefe mehr kaufen konnte) wurde das Elsass zur Krisenregion ausgerufen. So schlimm wütete der Virus. Jetzt sieht man die Leute mit ihren Masken im Supermarkt und auf den Decks ihrer Penichettes mit Freunden Weißwein trinken, unmaskiert. Würde ich vielleicht auch machen, wenn ich nicht immer noch ein komisches Gefühl hätte und davon überzeugt wäre, dass die Sache immer noch ernst ist.

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Die 120 Tage von Sodom – Das Musical – Tag 120

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Heute waren wir im Pool. Das war sehr schön und es stimmt ja wirklich: Fett schwimmt oben. Wenn es unten schwimmen würde, müsste man ja auch sagen: Fett taucht. Oder so. Während die liebe Frau zahlreiche Runden schwomm, ließ ich mich treiben und dachte, das ist ja toll, dass ich das Schwimmverhalten einer Boje habe. Man muss nur immer aufpassen, dass der Kopf oben bleibt. Ich habe dann mehrere Bienen gerettet, die wie tot auf der Wasseroberfläche schwammen. Gott segne die Wasseroberflächenspannung. Ich habe Sie an den Beckenrand gesetzt, wo sie sich in der Sonne trocknen konnten und dann sind sie zu mir geflogen und mehrfach um mich herum geschworren, was mich schon wieder nervös gemacht hat, und ich dachte, wenn die mich jetzt stechen, dann ist aber Polen offen. Ich war mir gar nicht mehr sicher, ob es Bienen oder Wespen waren. Oder Babyhornissen. Aber sie wollten, glaube ich, nur danke sagen.

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Dönersalat – Tag 118

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Heute war ein schöner Tag. Mal abgesehen davon, dass bei meinem ca. 1 Jahr alten Kraftfahrzeug eine Kontrollleuchte aufflammte, die mir so in etwa mitteilte, dass zu wenig Motoröl herinnen sei, was aber nicht stimmte, wir prüften das nämlich anhand des Ölmessstabes, riefen aber trotzdem den ADAC, denn das Auto sprang ja nicht an, wegen der scheiß Kontrollleuchte, ich hasse Kontrollleuchten, bis das Auto aber einige Minuten später wieder ansprang und wir heim fahren konnten.

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Die Verhuckisierung der sieben Erden des Grøj Nechräb – Tag 117

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Aber jetzt mal was ganz anderes. Ich bin umgezogen. Und zwar nach huck.hausen. Die Leute. Die Leute, die Leute. Die Leute sagen mir manchmal Sachen. Manchmal denke ich, die Leute, die haben manchmal ja gar nicht so unrecht. Zum Beispiel haben schon ganz viele Leute gesagt, dass sie sich nicht trauen, auf einem Shop namens kein.shop Dinge zu kaufen. Da käme man sich doch verarscht vor. Da habe ich gedacht, Leute haben null Humor. Ich hatte mal eine Postkarte produziert, da stand drauf: „Das versteht der Kunde nicht“. Das war weniger despektierlich gemeint als hilflos. Warum verstehen die Leute denn alles mögliche nicht? Aber mein fun-antikapitalistisch geprägter Witz mit dem kein.shop wurde einfach nicht verstanden. 95% Absprungrate. Im Prinzip gings mir bei kein.shop ja nicht um den großen Reibach. Als ich mein eigenes Magazin rausbrachte, da war klar, das muss auch gedruckt werden. Internetprojekte sind ja ok, aber ich wollte ein richtiges, klassisches Magazin, nur halt so wie ich es will und ohne Rücksicht auf nichtverstehende Leute und so. Und dann musste dieses Magazin wenigstens auch kaufbar sein. Also wenigstens theoretisch. Dann ist es ein richtiges Magazin. Inhalt, Design, aus Papier und kaufbar. Ich sicherte mit die Domains keine.vision und kein.shop. Lustig, weil ich ja doch Visionen habe und man bei kein.shop ja doch was kaufen kann. Und so kam es halt. Und neulich dann dachte ich, das geht so nicht weiter. Und so strukturierte ich mein huck.imperium um. Ich sicherte mir die Domain huck.one und nannte so mein Magazin und huck.one ist jetzt das Zentrum. Der Shop heißt nun huck.boutique. Hej Leute, Boutiquen kennen Sie doch. Da kaufen Sie sich doch immer Ihre Kleider. Und das Blog heißt ja nun huck.blog. Das haben Sie eventuell schon gemerkt. Oder auch nicht, weil blogroyal.de ja hierher umleitet. Die Domain huck.imperium gibt es leider nicht. Sonst hätte ich die auch noch gesichert. Aber nun also das Blog hier auf huck.blog, der Shop auf huck.boutique, der Bär auf huck.one, die Reiseimpressionen auf wisper.rocks und der Podcast auf keine.vision. Puh, anstrengend. Das muss man ja alles irgendwie mit Inhalt füllen. Und das wo mir doch nie was einfällt. Ich müsste mir noch die Domain www.einfaltspinsel.guru sichern.

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