Der späte Cola-Ruhm – Tag 137

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Gestern, am Tag 136 war ich zu erschöpft, um einen Blogeintrag über die Nichtspassierung zu verfassen. Aber heute, da ist ganz viel passiert. Ich lasse mal die Arbeit beiseite. Da kann man ja eh nie viel erzählen. Das wollen die Kunden ja auch oft nicht. Oder vielleicht doch, weil sie ja dann berühmt werden bei der Leserschaft dieses Blogs. Aber dann bitte in die Kommentare schreiben. Ich nenne auch Namen.

Heute sind wir nach Biebrich gefahren. Das ist ein Stadtteil von Wiesbaden. Da hat mir ein fachkundiger Herr Dinge am Fuß abgeschnitten. Das war sehr „appetitlich“, aber auch wichtig. Ich bin ja, wie Sie sicher wissen, ein sehr, sehr, sehr, sehr, sehr seltsamer Herr. Naja, ob man das (mich) als Herr bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln. Aber da wundert mich ja nichts mehr (Also meiner Theorie zufolge wundert einen nichts mehr, wenn einem ganz oft gesagt wird, dass man sehr seltsam ist). Und, wissen Sie, Alexandra Maria Lara ist ja sehr hübsch anzusehen und ein bisschen freue ich mich, wenn ich sie in einem Film entdecke. Aber ich komme nicht umhin, in Ihr die ewige Maria Walewska aus dem Hause Łączyńska zu sehen, die Sie vor nunmehr 18 Jahren mal gab. Beim Betrachten dieses Filmes, in dem Alexandra Maria Lara Maria Walewska aus dem Hause Łączyńska gab, wurde mir klar, dass Christian Clavier in Wirklichkeit™ Napoleon sein muss. Christian Clavier ist nicht verwandt mit meiner Clavierlehrerin Frau Ficker (Clavierschule Gail). Der Film war ganz toll und es hat sogar Heino Ferch mitgespielt. Und Marie Bäumer, von der ich glaube, dass sie Romy Schneider ist. Also eine noch schönere Romy Schneider. Als hätte „jemand“ gesagt, Romy Schneider, alles klar, schön und gut, nicht schlecht, aber jetzt muss eine noch bessere Romy Schneider her. Nennen wir sie Marie Bäumer. Aber zurück zu Alexandra Maria Lara. Höchstwahrscheinlich ist sie eine unfassbar gute Schauspielerin. Ich kann so etwas nie so richtig erkennen. Jetzt blickt Alexandra Maria Lara sehr, sehr grimmig drein. Dabei sieht sie aus wie Gudrun Ensslin während des Stammheim-Prozesses. Das finde ich wiederum gut. Aber das Beste an dem Film „Der Fall Collini“ ist, dass da dieser Schauspieler mitspielt, der immer extrem smart rüberkommt und den alle total dufte finden und alle, die sich sexuell von dieser Art Geschlecht angezogen fühlen, werden ganz unruhig. Die liebe Frau sagte soeben auf die Frage, wie sie ihn findet folgendes: „Puuh! Joa. Da habe ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht. Der spielt doch normalerweise andere Rollen.“. Also, wenn Sie mich fragen, totale Geilheit auf einen Typen sieht anders aus. Naja. Mir soll’s recht sein. Auf jeden Fall sieht der Schauspieler, um den es geht, nicht so aus, als sei er der Rolle gewachsen. Vielleicht weil er ja sonst in so Klassikern wie „Fuck You, Goethe!“ mitspielt. Der ist doch tagein, tagaus locker, flockig unterwegs. Der sieht doch nur die Sonnenseite der Sonne. Der sitzt doch den ganzen Tag im Café und trinkt Latte macchiato ohne Milch. Während hingegen ja Fabrizio Collini von Franco Nero gespielt wird. Das ist ein bisschen wie, als der FC Bayern München Jean-Pierre Papin verpflichtet hat. Bei dem hat man auch gesagt, naja, als Django hat er mir besser gefallen.

Sie wissen gar nicht worüber ich hier schreibe, was?! Können Sie sich bitte ein bisschen konzentrieren. Es geht um die Verfilmung eines Buches des großartigen Herrn Ferdinand von Schirach. Bitte! RUHE BITTE! Ja, also eben dieser Ferdinand von Schirach, von dem ich alle Bücher gelesen hätte, wenn ich nur nicht so furchtbar faul wäre. Ich muss ja in meiner Freizeit Drohne fliegen, Magazine und Podcasts machen, Blogs schreiben und Aufkleber drucken, Latte Macchiato mit Milch trinken, der lieben Frau den Hof machen, Kamillentee kochen, im Pool die Boje geben und aus dem Pfauenhäuschen schauen und warten bis die Äpfel reif sind. Außerdem werde ich gerade sehr, sehr, sehr, sehr, sehr müde. Ach so ja, in dem Film (Der Fall Collini) spielt Manfred Zapatka einen gewissen Hans Meyer und ich bin mir sehr, sehr, sehr, sehr sicher, dass es sich dabei um den (mir furchtbar sympathischen) Fußballtrainer Hans Meyer handelt. Ich würde sagen, da bin ich einer Sache auf der Spur, die noch für Schlagzeilen sorgen wird. Wenn das rauskommt … also wenn ich das an die großen Glocken hänge, dann endlich, wird mir der Rum zuteil, der mir seit jeher gebührt.… ich sage nur 1 Wort: Pulitzer Preis!

Gute Nacht!

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