Autor: Huck

366 – Tag 290

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Jetzt auch wieder … das Gefühl, dass alles schonmal aufgeschrieben wurde und gedacht und gefühlt. Das Jahr 2020 ist fast vorbei und statt auf einer rau(s)chenden Silvesterparty zu stehen (kicher), sitzen wir hier in unserem obligatorischen Bett. Es ist 22:40 Uhr. Und das Jahr ist gleich rum. Eben habe ich schon einen halben Meter Text über das Jahr geschrieben, habe dann aber gemerkt, dass ich das alles schonmal geschrieben habe. Es ist ja auch alles […]

Die gehobelten Synapsen – Tag 288

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Wie ich also dann jetzt auf Scrivener die Sachen vorschreibe, die ich hier poste. Weil. Es ist ja so, dass mir, wenn mir mal was einfällt, das mit der WordPress-App lästig ist und da verliert sich die Spur und die Idee schnell. Und eben, als ich beim Kacken hörte, wie Stuckrad-Barre bei der Hörbar Rust die App nannte, mit der Martin Suter arbeitet, da dachte ich mir, das musst Du haben. Das App. Und weil […]

Mal was machen – Tag 287

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Gestern dachte ich, ich müsste mich mal auf die Waage stellen. O Gott o Gott o Gott, dachte ich anschließend. Heute Nacht konnte ich nicht schlafen, so ging ich in die Küche und kochte einen Griechischen Salat, einen Rettichsalat und einen Tomatensalat. Dann legte ich mich wieder ins Bett und starrte an die Wand. Die Frau, die liebe Frau, schlief. Ich starrte und starrte. Da war es 5:30 Uhr und ich schlief ein. Um 8:30 […]

Hoffnung wie gedruckt – Tag 280

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Als mir neulich einfiel, dass das hier ja gar nichts Besonderes mehr ist, ist mir gleichzeitig auch jeder Impuls vergangen, hier hineinzuschreiben. Ja, also, es ist immer noch Corona und das hier ist der 280. Tag im Home Office und für alle, die das hier zum ersten Mal lesen (also dieses Blog hier) denen sei gesagt, dass wir (meine Firma und ich) am 17. März coronabedingt ins Home Office gezogen sind und dann haben wir […]

sieben treffen wein‘ – tag 232

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Morgen, also übermorgen, naja sagen wir in ein paar Wochen, dann wissen wir wer der neue oder alte Präsident der USA sein wird. Ich habe Angst. Aber ich frage mich, wovor eigentlich? Da alles scheiße ist, müsste man mehr machen, mehr sagen. Jetzt wo die Kultur wieder eingedampft wird, müsste man was anderes machen. Zuhause sitzen und zu skypen geht ja noch. Also mehr Podcast. Mehr labern. Mehr Meinung raushauen. Mehr Halbwissen, mehr halbgare Witze, […]

schöne scheiße – tag 230

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Am vorletzten Sonntag habe ich mir so beim Nasenbohren überlegt, dass mir JETZT in diesem Moment, in dem mein rechter Zeigefinger in meiner eigenen Nase stak (obgleich ich ja Linkshänder bin), Donald John Trump so dermaßen auf den Sack geht, dass ich fast heulen musste vor Wut und anschließend für 72 Stunden eine Depression auf meiner Gemütscouch sitzen hatte, die mich blöd ankukkte. „Was geht, Du dumme Sau?!“ fragte ich die Depression, aber sie lachte […]

sieben jahre in covid – tag 219

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Hi Leude, ich bin’s! Gestern bei Lanz, ich habe vergessen, wer das war, hat jemand gesagt, dass das hier* (*Corona) noch 3 Jahre so weiter gehen könnte. Also er hat Zahlen genannt. Zuvor hatte die Virologin Helga Rübsamen-Schaeff erklärt, warum wir erst am Anfang der Pandemie stehen. Da ist die Gruppe zusammengezuckt. Man denkt, so glaube ich, wenn man den Leuten jetzt schon jetzt die ganze Wahrheit unterbreitet, drehen sie durch. Wenn jedoch die Leute […]

die zombieapokalypse – tag 218

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Besonders frappierend finde ich sogenannte Menschen, die Eltern sind, also Kinder in ihrer Obhut haben und einem Satiremagazin wie dem Postillion ernsthaft auf irgendwelche (Satire-)Meldungen antworten und denen erklären, dass sie zu blöd sind zu erkennen, dass Corona eine Erfindung der Regierung ist. Wobei die Regierung natürlich nicht die Regierung ist, sondern die Regierung ja nur irgendwelche Handpuppen, in deren Arsch die Hand einer geheimnisvollen Macht steckt. So jedenfalls ungefähr.

corona for ever – tag 217

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Man kann es überall sehen. Die Menschen in diesem Land (und wahrscheinlich auch in zahlreichen anderen Ländern) hatten seit März Zeit, sich „ein bisschen“ mehr an „die Situation“ zu gewöhnen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, damit sich das Virus nicht weiter verbreitet oder es gar zu einem weiteren Lockdown kommt.